Das Palettenproblem bei runden Behältern
Gabelzinken brauchen eine flache, tragfähige Unterseite. Ein stehendes 200-Liter-Fass hat keine – der Boden ist gewölbt, das Gewicht liegt zentriert auf einer kleinen Fläche. In der Praxis heißt das: Fässer werden auf eine Palette gestellt, bevor der Stapler sie bewegen kann. Das funktioniert, solange genug Paletten da sind, sie unbeschädigt sind und jemand Zeit hat, die Fässer aufzusetzen und wieder abzuladen. Im Tagesgeschäft ist das oft nicht der Fall: Paletten fehlen an der Rampe, brechen unter der Punktlast eines gefüllten Fasses, oder das Fass steht bereits ohne Palette im Lager, weil es so angeliefert wurde. Jedes Umsetzen auf eine Palette ist ein zusätzlicher Handling-Schritt mit Zeitverlust und Verletzungsrisiko. Die Fassklammer nimmt das Fass dort auf, wo es steht, direkt am Zylinder – die Palette als Zwischenschritt entfällt komplett. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Lagerfläche für leere Paletten und den Aufwand, beschädigte Exemplare zu sortieren und zu entsorgen.