Die Betriebsstunden entscheiden, nicht das Bauchgefühl
Kauf, Leasing und Miete sind keine Glaubensfrage, sondern eine Rechenaufgabe mit einer zentralen Eingangsgröße: der jährlichen Nutzung. Beim Kauf verteilen sich Anschaffungskosten und Wertverlust über die tatsächliche Auslastung, je mehr Stunden, desto günstiger die einzelne Betriebsstunde. Bei Leasing und Full-Service-Leasing ist die Rate meist unabhängig von der Auslastung fix, oft kalkuliert auf ein vereinbartes Stunden-Kontingent, ähnlich dem Kilometerleasing beim Firmenwagen. Bei der Miete zahlt man ausschließlich für den Zeitraum, in dem das Gerät tatsächlich im Einsatz ist, ohne Kapitalbindung und ohne Restwertfrage. Die Faustregel aus der Praxis: Einschichtbetrieb kommt auf rund 500 bis 800 Betriebsstunden im Jahr, alles deutlich darüber läuft im Mehrschicht- oder Dauereinsatz. Genau an dieser Schwelle trennen sich die wirtschaftlich sinnvollen Wege, wie die beiden folgenden Rechenbeispiele zeigen. Wer die Größenordnung der Anschaffungskosten selbst sucht, findet die Preistreiber im Artikel Was kostet ein Gabelstapler?