Preisspannen nach Geräteklasse
Gabelstapler und Flurförderzeuge lassen sich grob in drei Preisklassen einteilen. Innerhalb jeder Klasse gibt es selbst noch einmal große Spannen, aber die Einordnung hilft, die richtige Größenordnung zu finden.
Lagertechnik, der günstigste Einstieg: Handhubwagen, elektrische Niederhubwagen, Deichselstapler und Schubmaststapler bilden die günstigste Klasse. Sie sind für den Halleneinsatz auf ebenem Boden ausgelegt, meist elektrisch angetrieben und kompakt gebaut. Der Preis skaliert hier vor allem mit Hubhöhe, Tragkraft und Automatisierungsgrad: Ein einfacher Handhubwagen liegt deutlich unter einem elektrischen Schubmaststapler mit Hochregal-Hubhöhe.
Gegengewichtsstapler, die größte Spanne: Diesel-, LPG- und Elektro-Gegengewichtsstapler sind die klassischen „Gabelstapler" im Kopf der meisten Kunden. Hier ist die Preisspanne innerhalb der Klasse selbst am größten, weil Tragkraft und Antrieb enorm variieren: Ein 1,5-Tonnen-Elektrostapler für den Innenbereich kostet spürbar weniger als ein 5-Tonnen-Diesel-Stapler für den Außeneinsatz auf der Baustelle. Robustere Bauweise, stärkerer Motor und größeres Fahrwerk treiben den Preis mit jeder Tragkraftstufe nach oben.
Sondergeräte, Nischenlösung mit eigenem Preisgefüge: Multidirektionale Stapler von Combilift, Teleskopstapler oder Schmalgangstapler bilden das obere Ende der Preisskala. Der höhere Preis erklärt sich durch die Sonderkonstruktion: Diese Geräte lösen Platz- oder Lastprobleme, für die es sonst keine praktikable Lösung gibt, oft ersetzen sie mehrere Standardgeräte oder machen einen kostspieligen Regal- oder Hallenumbau überflüssig. Isoliert betrachtet wirkt der Anschaffungspreis hoch, im Gesamtkontext relativiert er sich häufig.