Aufbau: zwei Arme statt Gabelzinken
Die Ballenklammer ersetzt die Gabelzinken durch zwei hydraulisch bewegte Klammerarme aus KAUP T-Profil beziehungsweise C-Profil — bei stapla vor allem aus der KAUP T413-Baureihe mit den Varianten T413RC für Recycling und T453 als drehbare Ausführung. Die Klammerspitzen sind leicht angewinkelt (Toe-in), damit der Ballen beim Zufahren nicht nach oben aus der Klammer herausrutscht, sondern über die gesamte Kontaktfläche sicher gehalten wird. Ein unabhängiger Seitenschub ist serienmäßig integriert, damit sich der Ballen exakt über der Absetzposition ausrichten lässt, ohne dass der ganze Stapler nachgesetzt werden muss. Betrieben wird die Klammer über zwei zusätzliche Hydraulikfunktionen am Stapler — eine für das Schließen der Arme, eine für den Seitenschub. Ab bestimmten Tragfähigkeitsklassen dämpft eine Endlagendämpfung (SOFTSTOP) das Zufahren der Arme, damit der Ballen nicht schlagartig belastet wird. Bodenrollen erleichtern zusätzlich das Ansetzen am liegenden Ballen, bevor die Arme greifen. Das Ergebnis: aufnehmen, transportieren, absetzen — ohne Palette, ohne Unterlegklotz und ohne dass Ballen vorher umgepackt werden müssen.