Pneumatik: Luftbereifung für Außeneinsatz und unebenes Gelände
Pneumatikreifen sind klassische Luftreifen mit Profil und Luftkammer, ähnlich wie beim Lkw, teils auch als Doppelbereifung an der Antriebsachse verbaut. Ihr Vorteil liegt in der Dämpfung: Auf Schotter, Kopfsteinpflaster, Hofeinfahrten mit Schlaglöchern oder unbefestigtem Gelände federn sie Stöße ab, bevor sie Mast, Hydraulik und Fahrer erreichen, und das tiefe Profil hält auch bei Nässe und auf Lehmboden noch Traktion. Deshalb sind sie die Standardwahl für Diesel- und LPG-Stapler, die zwischen Freilager und Halle pendeln oder auf Baustellen und Bauhöfen im Einsatz sind. Der Nachteil: Der Luftdruck muss regelmäßig kontrolliert werden, zu niedriger Druck erhöht Verschleiß, Rollwiderstand und Kraftstoffverbrauch spürbar. Auf Baustellen oder Schrottplätzen mit Nägeln, Metallspänen oder Glasscherben besteht zudem echtes Pannenrisiko — ein platter Reifen legt den Stapler im schlimmsten Fall für Stunden lahm, mit Werkstattanfahrt statt Weiterarbeit. Für reinen Halleneinsatz sind Pneumatikreifen daher selten die wirtschaftlichste Wahl; ihre Stärke ist der raue, wechselnde Untergrund im Freien.