Drei Branchen, in denen sich das Drehen auszahlt
Im Obst- und Gemüsehandel werden Großkisten direkt an der Sortierlinie geleert, ohne dass jemand die Kiste von Hand anhebt oder einzeln auskippt, ein klarer Vorteil bei hohem Durchsatz, engem Zeitfenster und wiederkehrender körperlicher Belastung im Schichtbetrieb am Wareneingang. In der Metallverarbeitung drehen Betriebe Späne- und Schrottbehälter über dem Sammelcontainer oder der Brikettieranlage, damit Kühlschmierstoff vollständig abtropft, bevor die Späne weiterverarbeitet, verkauft oder entsorgt werden, ein Schritt, der von Hand kaum sauber, schnell und ohne Kontakt mit dem Kühlschmierstoff zugleich geht. Bei Waschprozessen kommt das Drehgerät zum Einsatz, wenn Behälter nach der Reinigung restlos entwässert werden müssen, statt sie schräg zu kippen und minutenlang stehen zu lassen, bis das letzte Wasser abgelaufen ist, oder wenn Kisten für die Reinigungsanlage überhaupt erst in die richtige Lage gedreht werden müssen. In allen drei Fällen ersetzt eine einzige, kontrollierte Drehbewegung am Stapler mehrere Handgriffe und reduziert die Zeit, in der jemand direkt am offenen Behälter steht.