Der Ausgangspunkt: Einsatzstunden pro Jahr statt Bauchgefühl
Die Entscheidung Neu oder Gebraucht hängt weniger vom Budget ab als von der Einsatzintensität. In der Beratungspraxis von stapla hat sich eine grobe Faustregel bewährt, die als Orientierung dient, nicht als starre Grenze: Bei gelegentlichem Einsatz, etwa unter 500 Stunden im Jahr, reicht ein geprüftes Gebrauchtgerät fast immer aus, weil die Bauteile in diesem Tempo kaum an ihre Verschleißgrenzen kommen. Im mittleren Bereich, rund 500 bis 1.500 Stunden, ist ein aufbereiteter Gebrauchtstapler mit dokumentierter Wartungshistorie meist der wirtschaftlichste Kompromiss aus Anschaffungspreis und Ausfallrisiko. Ab intensivem Mehrschichtbetrieb, deutlich über 1.500 Stunden im Jahr, kippt die Rechnung: Ein einziger ungeplanter Stillstand frisst den Preisvorteil eines Gebrauchtgeräts schnell wieder auf, und ein Neugerät mit voller Garantie und aktueller Emissionsnorm rechnet sich über die Nutzungsdauer meist besser, egal ob finanziert oder bar bezahlt wird. Wer diese Einordnung vor dem ersten Angebot macht, verhandelt aus der stärkeren Position.